Die Spannung steigt, erste Besichtigungen von möglichen Immobilien finden statt und wieder zeigen sich neue Wege, auf denen wir mehr über uns selbst und unsere Kräfte lernen können.

Schon eine Weile reflektieren wir über unsere innere Haltung und deren Auswirkungen auf die Suche an sich. Provisionsfrei? Ohne Kaution? Und mietfreie Monate? Sowas gibt es doch nicht 🙂

Aber dann… mit einer neuen inneren Haltung finden wir ein passendes Objekt nach dem anderen und geraten in einen Strom aus Euphorie und Magie.

Wir entscheiden schnell, zu Besichtigungen gemeinsam als Gruppe zu fahren und nicht nur Einzelne vorauszuschicken. Unser verbundenes Auftreten verdeutlicht unsere Konzeptidee und bereichert uns selbst durch besondere gemeinschaftlich erlebte Momente. Wir finden Zeichen und Symboliken vor Ort, die uns berauschen: Eine Michael Jackson CD in der Rumpel-Kammer? Ein Buch aus dem kleinen Verlag wo einer von uns mal gearbeitet hat? Das bedeutet doch was!

Und immer auch spannend: Wie reagieren die potenziellen Vermieter als Außenstehende auf unsere Campusidee? Wie erlebt jeder von uns seine Begeisterungsfähigkeit? Wie versuchen wir den Vermieter von uns zu überzeugen?

Wir entdecken die Neigung in uns, dass wenn uns ein Gelände gefällt, wir gern nur noch die passenden Stellen anschauen und die kritischen eher vermeiden, umschiffen oder ignorieren.

Und bald beschäftigt uns die Frage: Wie offen oder bedeckt sprechen wir über unser Projekt? Wollen wir die Vermieter ehrlich ins Bild setzen, oder behalten wir bestimmte Aktivitäten, die wir vorhaben eher für uns? Macht das Sinn? Warum machen wir sowas und vor allem: wo in unserem Leben können wir uns diesen Fragen ebenso stellen? Wir sind durch diese Auseinandersetzung nun ganz klar, dass wir offen kommunizieren, wer wir sind und was wir vorhaben, denn nur so können wir herausfinden, welcher Ort wirklich zu uns passt und für uns bestimmt ist.

Und immer wieder gibt es Entscheidungen zu treffen. Als Gruppe. Gemeinsam. Wahnsinn.

Zu sehen, wie effektiv, umfassend und sinnerfüllend unser Entscheidungsprozess auf dieser Ebene verläuft, beflügelt uns auf unserem Weg. Nachhaltig bleibt immer wieder die Wirkung in Erinnerung, wenn wir uns den Visionen öffnen, welche wir eigentlich durch eine unbewusste Analyse für ausgeschlossen halten. Wir begrenzen schon vorab auf Grund von Überzeugungen, jeder individuell an einer anderen, persönlichen Stelle. Wenn wir uns dann aber die echten Fragen und Antworten bewusst machen und unsere Weisheiten zu diesen Themen an die Oberfläche bringen, dann sind wir befähigt als Gruppe jene Lösung zu finden, welche die passende für diesen Moment ist.

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